Vor kurzem war es soweit. Das erste People Shooting im Jahr 2017 ging nach einiger Vorbereitung über die Bühne. Es sollte zum einen elegant sein aber auch geheimnisvoll und einen leichten mystischen Touch haben. Als Location hatte ich ein paar Sachen im Kopf und entschied mich dann für ein Stück „Niemandsland“ am obersten Zipfel des Mühlviertels, na gut, ein bisl dahinter sogar… Als Model hab ich die wahrscheinlich disziplinierteste Fitnesslady im ganzen Land, Betty Horner, engagiert. Outfit war ein wunderschönes elegantes Ballkleid oder Brautjungfernkleid (so stand es zumindest im Onlineshop dabei…) und H&M kamen diesmal wieder von der spitzenmäßigen Nicole Hahn, die ja schon beim letzten Shooting dabei war. Und weil man ja immer noch was und noch was probieren will, entschied ich mich diesmal auch Farbpatronen einzusetzen. Hatte sowas noch in in Händen also einfach mal probieren – wird schon klappen.

Ok kommen wir zum Shooting selbst. Es war ein megaschöner Tag an dem aber für Abend Regen angekündigt war. Fast zu schön, da ich es ja eigentlich leicht dunkel und dämmrig haben wollte und nicht zuviel Sonnenlicht. Daher habe ich auch trotz der nicht rosigen Wettervorhersage eine eher spätere Shootingzeit kurz vor Sonnenuntergang angesetzt  – wird schon trocken bleiben. Kurz vor fünf kam dann Betty an (quasi mit der leicht untergehenden Sonne) und erzählte mir, dass sie schon ein gutes Stück im Regen gefahren ist. Also erst mal ach du Scheisse gedacht und dann die Dame ratz fatz zum Umziehen geschickt und die letzten 10 Minuten zur Location gedüst. Und das letzte Stück dann noch im richtig zackigen Laufschritt zu Fuß. Denn ja, es wurde schon leicht windig.

Ich kann schon mal vorweg nehmen, dass ich noch nie so kurz geshootet habe. Das ganze mit zwei Blitzen und eben diesen Rauchpatronen. Und leider ohne Assistenten. Heisst auf Deutsch leichten Stress in Anbetracht des aufziehenden Unwetters.

Also schnell alles aufbauen, einrichten, Posen durchgehen, Rauchpatronen anzünden (wenn der Wind mal kurz nachgibt) und ab geht die Post. Is klar, dass der Wind erstmal den Rauch genau in die falsche Richtung bläst. Aber hat dann auch bald einigermaßen gepasst. Soweit so gut aber der Wind wurde mehr und naja dann fielen auch die ersten Tropfen und es wurde (zumindest für Betty) richtig kalt… Aber ich konnte sie noch bisl zum durchhalten bewegen (hat ja eh keine andere Wahl…*g*) bis der Wind das Blitzstativ umwehte und ich die Rauchpatronen in dem heftigen Wind nicht mehr anzünden konnte (nicht mal einen Zentimeter über dem Boden…). Fast im gleichen Moment ging Betty ein Licht auf – jenes eines Blitzes nämlich. Der Regen wurde auch nicht wirklich weniger. Ok, damit war der Fall klar und die Messe hier gelesen. In Windeseile alles irgendwie in die Taschen verstaut und schnellstmöglich zurück zum Auto marschiert. Mit den ganzen Stativen fühlt man sich irgenwie unter einem blitzerleuchteten Himmel nicht so richtig wohl…*g* Aber außer einem kleinen Wiesenbrand beim Entzünden der ersten Rauchpatronen, gabs kein weiteres Flammeninferno… Als Highlight gabs beim Zurückfahren im wahrsten Sinn des Wortes noch ein gewaltiges Blitzlichtgewitter zu beobachten, denn man ist hier auf fast 900 Meter Seehöhe und kann das ganze Mühlviertel überschauen, ja an klaren, föhnigen Tagen hat man fast die gesamten Alpen zum bestaunen.

Zusammengefasst haben wir also ca eine halbe Stunde geshootet und das Ergebnis ist absolut zufriedenstellend. Denn um ehrlich zu sein hab ich auch gar nicht groß die Bilder am Display unter die Lupe genommen weil das wieder wertvolle Zeit gekostet hätte. Aber Betty hat die Posen und Vorgaben toll umgesetzt und so hats toll geklappt. Und natürlich auch nochmal ein Riesendankeschön für die tolle Arbeit an Visa Nicole Hahn. Einzig zu den Farbpatronen kann man sagen, dass hier stärkere von Vorteil gewesen wären. Ich hatte die AX-18, die sind nicht so ausgiebig wie ich dachte. Also ruhig die stärkeren nehmen. Man findet die Bezeichnungen eh überall online. Weiß ich jetzt nicht auswendig.

Und nein, Betty ist zum Glück nicht krank geworden, wird sich aber so schnell nicht wieder ins obere Mühlviertel begeben….*g* Aber so is es halt Outdoor, da muss man sich anpassen. Aber genau das macht ja auch den Reiz aus.

 

Ok, damit war der Fall klar und die Messe hier gelesen. In Windeseile alles irgendwie in die Taschen verstaut und schnellstmöglich zurück zum Auto marschiert. Mit den ganzen Stativen fühlt man sich irgenwie unter einem blitzerleuchteten Himmel nicht so richtig wohl…*g* Aber außer einem kleinen Wiesenbrand beim Entzünden der ersten Rauchpatronen, gabs kein weiteres Flammeninferno…
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