Nachdem ich ja beim ersten Besuch an der Taugl bei hochsommerlichen Temperaturen barfuss und daher sehr langsam im Fluss unterwegs war, konnte mir jetzt nichts mehr passieren. Denn in allerletzter Sekunde bekam ich noch eine Wathose geborgt und so konnte ich meinen Ausflug in die Marmorklamm starten. Denn ich wollte unbedingt die Taugl und im besonderen die Marmorklamm im Herbstkleid fotografieren. Hier muss ich mich jetzt ganz ganz herzlich bei der deutschen Fotografin Pia Steen bedanken, die quasi meine Muse war, denn durch ihre Bilder bin ich auf die Taugl aufmerksam geworden und sie hat mich dann letzte Woche über Handy dann quasi hingelotst. Hätte ich sie nicht gehabt, würde ich wohl noch immer suchen.

Dann aber in der Marmorklamm angekommen wo ich einen sehr netten Salzbuger Fotografenkollegen traf, stand mein Mund gefühlte fünf Minuten offen. Das ohrenbetäubende Tosen des Wassers, die unbegreifbare Schönheit des rot marmorierten Gesteins und die bunten Herbstblätter, die dem Ganzen in diesen Tagen einen schon fast kitschigen Anstrich geben verursachen nicht enden wollendes Staunen. Es ist schlichtweg grenzgenial.

Die 2 Stunden 30 Fahrzeit von Haslach und die letzte 10 minütige Etappe auf einer richtig, richtig schmalen Straße, wo man nur alle paar hundert Meter auf kleinen Ausbuchtungen am seltenen aber doch vorhandenen Gegenverkehr vorbeikommt, sind dann vergessen. Übrigens ich hatte das Glück auf einen Klein LKW zu treffen. Ratet wer 100 Meter zurückschieben durfte Zentimeter neben heftig steilen Hängen. Leitplanke – Fehlanzeige…

Dass meine Wathose nicht ganz dicht war war mir auch egal. Das Erlebnis war so einzigartig und frische Socken hat man sowieso dabei und sonstiges Wechselgewand.

Abschließend kann ich nur sagen ich werde wieder hinfahren. Denn an der Taugl mit ihren vielen Zuflüssen und Nebenarmen gibt es noch ganz viel zu entdecken!

 

Das ohrenbetäubende Tosen des Wassers, die unbegreifbare Schönheit des rot marmorierten Gesteins und die bunten Herbstblätter, die dem Ganzen in diesen Tagen einen schon fast kitschigen Anstrich geben verursachen nicht enden wollendes Staunen.
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